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Erbrecht

Das Erbrecht regelt, wer das Vermögen eines Verstorbenen erhält und wie dies geschieht:

Mit dem Erbfall rückt der Erbe oder die Erbengemeinschaft automatisch in die Rechtstellung des Erblassers ein. Alle Vermögenswerte und alle Verbindlichkeiten gehen auf den oder die Erben über. Wenn der Erblasser weder ein Testament errichtet noch einen Erbvertrag geschlossen hat, gilt die gesetzliche Erbfolge. In allen Fällen, in denen nicht nur ein einzelner Erbe alles erbt, entsteht eine Erbengemeinschaft, deren Mitglieder unabhängig von der jeweiligen Erbquote gleichberechtigt sind.

In diesem Fall wird eine sinnvolle Verwaltung des Nachlasses häufig wegen unterschiedlicher Interessen der Beteiligten verhindert und es können Streitigkeiten entstehen, die neben der Zerstörung des Familienfriedens auch erhebliche wirtschaftliche Belastungen zur Folge haben können. Um dies zu verhindern, sollte die Errichtung einer letztwilligen Verfügung ins Auge gefasst werden, die auf die jeweilige Lebens- und Vermögenssituation des Testierenden abgestimmt sein sollte. Dabei gilt es, unscharfe Formulierungen zu vermeiden, um die von Ihnen erstrebten Ziele zu erreichen und die Notwendigkeit einer späteren Auslegung der letztwilligen Verfügung durch Anwälte und Gerichte zu verhindern. Aus diesem Grund sollte bei der Testamentsgestaltung immer ein Erbrechtsexperte herangezogen werden.

Behindertentestamente

Ein solches Testament sollte von Eltern behinderter Kinder unbedingt errichtet werden, um zu verhindern, dass das Familienvermögen im Erbfall an die Sozialhilfeverwaltung fällt. Seit 2018 bin ich von der Arbeitsgemeinschaft Testamentsvollstreckung und private Vermögenssorge (AGT) als Testamentsvollstrecker zertifiziert worden. Aufgrund meiner langjährigen Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung Bamberg e.V. hat sich gleichsam „automatisch“ eine Spezialisierung auf dem Gebiet der Gestaltung von Behinderten- und Bedürftigentestamenten ergeben. So habe ich in ca. 150 Fällen bei der Abfassung solcher Testamente beraten und zahlreiche Vorträge zu diesem Thema bei verschiedenen Behinderteneinrichtungen gehalten. Eine Publikation zu diesem Thema liegt in meiner Kanzlei kostenlos für Sie bereit.

Unabhängig von Ihrer speziellen persönlichen Situation und Ihren mit der Abfassung einer letztwilligen Verfügung verfolgten Zielen berate ich Sie mit meiner fast 40-jährigen Erfahrung kompetent und verantwortungsbewusst und nehme mir genügend Zeit, um gemeinsam mit Ihnen eine tragfähige Lösung zu erarbeiten. Wenn Sie über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, wird diese in der Regel eine erste Beratung bezahlen. Wenn dies nicht der Fall sein sollte oder darüber hinaus eine weitere Tätigkeit meinerseits gewünscht wird, werde ich Sie vorher über die zu erwartenden Kosten aufklären. Ich bin natürlich nicht in der Lage, unentgeltlich für Sie tätig zu werden. Meine Rechnungen sind jedoch transparent, seriös und soweit möglich Ihren finanziellen Möglichkeiten und meinem Arbeitsaufwand angepasst.